Kurz gesagt: Maklersoftware wie onOffice, Propstack oder FIO verwaltet Objekte und Kontakte. Für Exposés, Broschüren, Flyer und Eigentümer-Mailings im eigenen Corporate Design brauchen Immobilienmakler zusätzlich eine Marketing-Software. In diesem Vergleich zeigen wir, welche Tool-Arten es gibt, wo ihre Grenzen liegen und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
Viele Makler setzen beides gleich. Dabei lösen die Systeme unterschiedliche Aufgaben:
Die beste Lösung verbindet beides: Objektdaten und Fotos kommen automatisch aus der Maklersoftware, das fertige Werbemittel entsteht in wenigen Minuten.
| Tool-Art | Stärke | Grenze |
|---|---|---|
| Maklersoftware (z. B. onOffice, Propstack, FIO, FLOWFACT) | Objekt- und Kontaktverwaltung, Standard-Exposé als PDF | Gestaltung im eigenen Corporate Design, Druck und Postversand meist nicht abgedeckt |
| Allgemeine Design-Tools (z. B. Canva) | Flexibel, schnell, viele Vorlagen | Keine Anbindung an Objektdaten, Druck und Versand separat, Corporate Design schwer zu kontrollieren |
| Online-Druckereien | Günstiger Druck | Druckfertige Datei müssen Sie selbst liefern |
| Brief- und Versanddienste (z. B. Dialogpost der Deutschen Post, Online-Briefdienste) | Zustellung adressierter Post | Keine objektbezogene Eigentümerauswahl, oft hohe Mindestmengen |
| Marketing-Plattform für Makler (z. B. MY VIVENDA) | Gestaltung, Druck und Versand in einem System, Anbindung an die Maklersoftware | Lohnt sich vor allem für Büros, die regelmäßig vermarkten und akquirieren |
MY VIVENDA ist seit 2009 auf Immobilienmarketing spezialisiert und wird von über 700 Maklerbüros in sieben europäischen Ländern genutzt. Die Plattform deckt die komplette Kette ab:
Weil jede Sendung persönlich adressiert ist, wird sie auch dort zugestellt, wo ein „Bitte keine Werbung“-Aufkleber am Briefkasten klebt. Mehr dazu auf unserer Seite zum Nachbarschafts-Mailing 2.0.
Maklersoftware verwaltet Objekte, Kontakte und Prozesse. Marketing-Software gestaltet, druckt und versendet Werbemittel wie Exposés, Broschüren, Flyer und Briefe. Im Idealfall sind beide Systeme verbunden.
Mindestens: professionelle Exposés im eigenen Design, eine Lösung für gedruckte Werbemittel und ein Kanal für die Eigentümer-Akquise – idealerweise adressierte Post in der Nachbarschaft Ihrer Objekte.
Ja. Adressierte Post wird laut Dialogmarketing-Monitor der Deutschen Post von der großen Mehrheit der Empfänger tatsächlich angesehen und erreicht auch Haushalte, die Werbung sonst abbestellt haben.
Bei MY VIVENDA versenden Sie Briefe bereits ab 75 Empfängern und Flyer ab 200 Empfängern – also schon für ein einzelnes Objekt.
Ja. MY VIVENDA ist an gängige Maklersoftware angebunden, unter anderem an onOffice, Propstack und FIO. Objektdaten und Fotos werden automatisch übernommen.
Maklersoftware ist die Basis, aber sie gewinnt keine Eigentümer. Wer regelmäßig vermarktet und akquiriert, braucht eine Marketing-Software, die Gestaltung, Druck und Versand im eigenen Corporate Design verbindet. Vergleichen Sie Tools anhand der Checkliste oben – und testen Sie, wie schnell aus einem Objekt ein fertiges Werbemittel wird.