Kurz gesagt: Maklersoftware wie onOffice, Propstack oder FIO verwaltet Objekte und Kontakte. Für Exposés, Broschüren, Flyer und Eigentümer-Mailings im eigenen Corporate Design brauchen Immobilienmakler zusätzlich eine Marketing-Software. In diesem Vergleich zeigen wir, welche Tool-Arten es gibt, wo ihre Grenzen liegen und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
Maklersoftware oder Marketing-Software – wo liegt der Unterschied?
Viele Makler setzen beides gleich. Dabei lösen die Systeme unterschiedliche Aufgaben:
- Maklersoftware (CRM): Objektverwaltung, Kontakte, Termine, Portalexport, Provisionsabrechnung.
- Marketing-Software für Immobilienmakler: Gestaltung, Druck und Versand von Werbemitteln – vom Exposé über die Verkaufsbroschüre bis zum Brief an Eigentümer in der Nachbarschaft.
Die beste Lösung verbindet beides: Objektdaten und Fotos kommen automatisch aus der Maklersoftware, das fertige Werbemittel entsteht in wenigen Minuten.
Die wichtigsten Tool-Arten im Überblick
| Tool-Art | Stärke | Grenze |
|---|---|---|
| Maklersoftware (z. B. onOffice, Propstack, FIO, FLOWFACT) | Objekt- und Kontaktverwaltung, Standard-Exposé als PDF | Gestaltung im eigenen Corporate Design, Druck und Postversand meist nicht abgedeckt |
| Allgemeine Design-Tools (z. B. Canva) | Flexibel, schnell, viele Vorlagen | Keine Anbindung an Objektdaten, Druck und Versand separat, Corporate Design schwer zu kontrollieren |
| Online-Druckereien | Günstiger Druck | Druckfertige Datei müssen Sie selbst liefern |
| Brief- und Versanddienste (z. B. Dialogpost der Deutschen Post, Online-Briefdienste) | Zustellung adressierter Post | Keine objektbezogene Eigentümerauswahl, oft hohe Mindestmengen |
| Marketing-Plattform für Makler (z. B. MY VIVENDA) | Gestaltung, Druck und Versand in einem System, Anbindung an die Maklersoftware | Lohnt sich vor allem für Büros, die regelmäßig vermarkten und akquirieren |
Checkliste: Daran erkennen Sie gute Marketing-Software für Makler
- Eigenes Corporate Design: Vorlagen in Ihren Farben, Schriften und mit Ihrem Logo – nicht in einem Einheitslook.
- Anbindung an Ihre Maklersoftware: Objektdaten und Fotos werden übernommen, ohne Copy-and-paste.
- Alle Werbemittel in einem System: Exposé, Broschüre, Flyer, Brief, Objekt-Website.
- Druck inklusive: Print on Demand, auch in kleinen Auflagen.
- Eigentümer-Akquise per Post: gezielte Auswahl von Haushalten rund um Ihr Objekt, nicht nur Streuwurf.
- Niedrige Mindestmengen: damit sich ein Mailing schon bei einem einzelnen Objekt rechnet.
- DSGVO-Konformität: Auftragsverarbeitungsvertrag und Hosting in Europa.
MY VIVENDA: Marketing-Software speziell für Immobilienmakler
MY VIVENDA ist seit 2009 auf Immobilienmarketing spezialisiert und wird von über 700 Maklerbüros in sieben europäischen Ländern genutzt. Die Plattform deckt die komplette Kette ab:
- Exposés und Verkaufsbroschüren im eigenen Corporate Design, mit Objektdaten direkt aus der Maklersoftware.
- Print on Demand: hochwertiger Druck ohne eigene Druckerei-Abwicklung.
- MY PROPERTY POST – Dialogpost-Marketing für Makler: Nachbarschaftsmailing als Flyer oder als persönlicher Brief im Kuvert. Sie wählen die Empfänger rund um Ihr Objekt nach Merkmalen wie Eigentum, Gebäudetyp und Baujahr aus. Flyer ab 200 Empfängern, Briefe bereits ab 75 Empfängern.
- Objekt-Websites für jede Immobilie.
Weil jede Sendung persönlich adressiert ist, wird sie auch dort zugestellt, wo ein „Bitte keine Werbung“-Aufkleber am Briefkasten klebt. Mehr dazu auf unserer Seite zum Nachbarschafts-Mailing 2.0.
Für wen eignet sich welches Tool?
- Einzelmakler mit wenigen Objekten pro Jahr: Maklersoftware plus ein Design-Tool kann reichen.
- Maklerbüros mit regelmäßiger Vermarktung und Akquise: Eine Marketing-Plattform spart pro Objekt Stunden und sorgt für einen einheitlichen Auftritt.
- Franchise- und Maklernetzwerke: Zentrales Corporate Design für alle Standorte ist Pflicht – hier ist eine Plattform mit gesperrten Vorlagen und Freigaben die einzige skalierbare Lösung.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Maklersoftware und Marketing-Software?
Maklersoftware verwaltet Objekte, Kontakte und Prozesse. Marketing-Software gestaltet, druckt und versendet Werbemittel wie Exposés, Broschüren, Flyer und Briefe. Im Idealfall sind beide Systeme verbunden.
Welche Marketing-Tools brauchen Immobilienmakler wirklich?
Mindestens: professionelle Exposés im eigenen Design, eine Lösung für gedruckte Werbemittel und ein Kanal für die Eigentümer-Akquise – idealerweise adressierte Post in der Nachbarschaft Ihrer Objekte.
Lohnt sich Direktmarketing per Post für Makler noch?
Ja. Adressierte Post wird laut Dialogmarketing-Monitor der Deutschen Post von der großen Mehrheit der Empfänger tatsächlich angesehen und erreicht auch Haushalte, die Werbung sonst abbestellt haben.
Ab welcher Menge kann ich ein Nachbarschaftsmailing versenden?
Bei MY VIVENDA versenden Sie Briefe bereits ab 75 Empfängern und Flyer ab 200 Empfängern – also schon für ein einzelnes Objekt.
Lässt sich MY VIVENDA mit meiner Maklersoftware verbinden?
Ja. MY VIVENDA ist an gängige Maklersoftware angebunden, unter anderem an onOffice, Propstack und FIO. Objektdaten und Fotos werden automatisch übernommen.
Fazit
Maklersoftware ist die Basis, aber sie gewinnt keine Eigentümer. Wer regelmäßig vermarktet und akquiriert, braucht eine Marketing-Software, die Gestaltung, Druck und Versand im eigenen Corporate Design verbindet. Vergleichen Sie Tools anhand der Checkliste oben – und testen Sie, wie schnell aus einem Objekt ein fertiges Werbemittel wird.


